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„An die Freude“ ist eines der berühmtesten Gedichte von Friedrich Schiller. Ludwig van Beethoven vertonte es in seiner neunten Sinfonie. Er beschreibt das Ideal einer Gesellschaft Gleichberechtigter, die durch das Band der Freude in Freundschaft verbunden sind.

1785 geschrieben, 1824 als Chorgesang eingebaut, 1955 als Hymne des Europarats vorgeschlagen und seit 1985 als offizielle Hymne der Europäischen Union anerkannt. So zieht diese Ode an die Freude immer weitere Kreise. Ein „Götterfunke“ der landet und jede Zeile lebendig werden lässt.

Die Filmtipps zum Thema Freude weben deshalb den Faden der Gleichberechtigung, Freundschaft und Verbundenheit weiter.

Viel Freude beim anschauen!

Dunja & Maik



Filmtipps zur Freude:

 

DIE GOLDFISCHE

Diagnose: Querschnittlähmung. Als der hart arbeitende Portfolio Manager Oliver (Tom Schilling) verunglückt, sollen ihn drei Monate Reha an den Rollstuhl gewöhnen. Menschen mit Behinderung, Autisten, Inklusion ein schlechtes WLAN – alles bislang nicht seine Welt. Er begegnet der „Goldfisch-Gruppe“: Magda (Birgit Minichmayr) eine blinde Zynikerin mit derbem Humor, dem 80ies-Pop-Fan Rainman (Axel Stein), dem stummen Michi  (Jan Henrik Stahlberg) mit Schutzhelm und Franzi (Luisa Wöllisch), ein selbstbewusstes Mädchen mit Down-Syndrom, sowie den zwei Betreuern Laura (Jella Haase), die nach dem Studium der Sonderpädagogik ihren Traumjob in der Praxis richtig gut machen will und Eddy (Kida Khodr Ramadan), der das genaue Gegenteil ist: ein Heilerziehungspfleger, der seinen Job abgrundtief hasst. Heikle Themen, leicht erzählt und mit viel Humor gewürzt, finden in DIE GOLDFISCHE den Weg in die Herzen der Zuschauer. Luisa Wöllisch, die auch im echten Leben tatsächlich ein Down-Syndrom hat äußert sich wie folgt : „Wir alle sollten zusammen lachen, und zwar viel ... ich bin ein normaler Mensch mit Down-Syndrom.“


Bildquelle: © Jürgen Olczyk / Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH / Wiedemann & Berg Film GmbH & Co. KG

 

KLASSE DEUTSCH

Die warmherzige Dokumentation KLASSE DEUTSCH von Regisseur Florian Heinzen-Ziob begleitet Kinder aus aller Welt im turbulenten Schulalltag in Deutschland. Wie knifflig die deutschen Sprache ist und welchen Herausforderung die charismatische Lehrerin Ute Vecchio ausgesetzt ist, wird in den täglichen Schulstunden deutlich. Der Film schenkt dem Zuschauer einen neuen Blickwinkel auf Bildung und ist eine Verneigung vor der täglichen Leistung engagierter Pädagogen.
Was ist der Unterschied zwischen „finden“ und „erfinden“? Wie funktioniert ein Wörterbuch? Und wer ist Albert Schweinsteiger? Eines ist klar, die B206 ist keine normale Schulklasse und Ute Vecchio ist keine normale Lehrerin. Maximal zwei Jahre hat die resolute Kölnerin Zeit, Kinder, die aus dem Ausland neu nach Deutschland kommen, auf das deutsche Schulsystem vorzubereiten. Dabei sind die Herausforderungen so vielschichtig wie die Länder und Kulturen, aus denen die Kinder kommen.


Bildquelle: © W-Film, Klasse Deutsch

 

VIEL GUTES ERWARTET UNS

Niels ist ein idealistischer Landwirt. Er ist nicht nur ein bio-dynamischer Landwirt, sondern räumt, wie sonst in der Landwirtschaft äußerst unüblich, den  Tieren  Freiraum  für  ihre  natürlichen  Bedürfnisse  ein. Diese Methode zahlt sich aus. Seine Produkte werden  von  seinen  Kunden  überall  gepriesen – sie gehören zu den besten der Welt. Wen wundert es, denn sie werden im Einklang mit dem Universum hergestellt. Doch seine Art der Tierhaltung,   die  den  Einfluss  der  Planeten  und  den  Ursprungsinstinkt der Tiere mit einbezieht, ist für Behörden befremdlich und so droht ihm der Entzug seiner Lizenz. Niels ist einer der letzten idealistischen Landwirte im landwirtschaftlich geprägten Dänemark. Er  hält das  Bewahren  der  ursprünglichen  Instinkte  der  Tiere hoch und  ist  hierbei nicht zu Abstrichen bereit. Seine Erkenntnisse und lebenslangen Anstrengungen teilt er im Film – ein Film der Hoffnung schenkt. Oder wie die Süddeutsche Zeitung schreibt: „Ein alter Biobauer treibt dem Publikum Tränen in die Augen.“ 



Bildquelle: © Nils, Stokholm – mindjazz pictures

 

THE CONNECTED UNIVERSE

Sehen wir wirklich das wahre Leben, wenn wir die Augen öffnen? Oder ist dieses Leben, wie wir es täglich wahrnehmen, mit seiner vermeintlichen allgegenwärtigen Verbundenheit durch die neuen Technologien, nicht eigentlich nur eine Erfahrung der Unverbundenheit? Warum suchen Menschen unablässig nach einer Verbindung untereinander und zum Universum? Ist diese Suche ein tiefer Antrieb, der die Menschheit nicht zur Ruhe kommen lässt? Oder ist die Suche, die Sehsucht nach einer Alternative zu der atemlosen Jagd nach Geld, Anerkennung, Intimität und Besitz? Der äußerst kreative Film THE CONNECTED UNIVERSE des preisgekrönten Regisseurs Malcom Carter lädt dazu ein, neue und tiefe Zusammenhänge zu erfahren, was die Verbindung zur sogenannten Einheit betrifft. Zu einer Einheit, von der wir Teil sind. Er zeigt das Universum in seiner ganzen Ausdehnung bis hin zum kleinsten Element. Eine faszinierende wissenschaftliche Reise in die Struktur des Kosmos, die der unkonventionelle Forscher Nassim Haramein seit vielen Jahren enthüllt. Dabei machte er Entdeckungen, die als bahnbrechend gelten. „Verbundenheit ist mehr als ein Gefühl – sie ist das Potenzial einer gemeinsamen Entwicklung.“ Nassim Haramein - Director of Research at the Resonance Foundation


©The Connected Universe, Malcom Carter, Scorpio Verlag

 

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