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Als mir das Thema Leben und Sterben für die Filmtipps kam, wusste ich wie schwer die Auswahl der Filme für mich werden würde. Im Grunde genommen beschäftigen wir uns hier mit dem Anfang und Ende von dem was Leben ist. Und zugleich mit der Unendlichkeit, die über das Leben hinausgeht.


Unendlich viele Filmtipps wollte ich Euch jedoch nicht zumuten, sondern genau die passende Dosis, die hilft das Thema in Kürze zu beleuchten. Ich möchte hier Impulsen liefern, damit eure innere Weisheit selbst den Weg findet. Mit etwas Glück können diese Filme Türen öffnen.

Ein Schlüssel für mich persönlich, um mit dem Tod und oft auch dem damit verbundenen vermeintlichen Abschied von geliebten Menschen umzugehen, ist das Verständnis davon, dass Tod an sich keine Trennung bedeutet. Denn Trennung ist für die meisten Menschen mit Schmerz verbunden. Schmerz entsteht dann, wenn das äußere Bild nicht mit unserem inneren Bild übereinstimmt. Und genau hier gilt es nachzubessern.

Bereits als Baby bekommen wir die Information von „Alles ist verbunden“ mitgegeben. Wir sind über die Nabelschnur verbunden. Und selbst nach der Geburt spielt die Verbindung zur Mutter eine große Rolle. Auch zu anderen Menschen suchen wir im Laufe unseres Lebens Anbindung und schütten in unserem Gehirn das Bindungshormon Oxytocin aus - bei Partnerschaften sowie bei allen sozialen Interaktionen. Es hilft uns zu (über-)Leben. Ohne Verbindung sterben wir...


... spätestens dann nehmen wir die Verbindung zur Einheit körperlos ebenfalls wieder wahr und erkennen dass alles immer verbunden war, ist und auch bleibt.

Den Tod deshalb bereits im Leben als Bindeglied zu begreifen, als Verbindung zur Geburt, schließt den Kreis und schenkt Frieden. Mir persönlich hilft dieses Verständnis das Leben, mit all seinen Facetten, anzunehmen. Es zu lieben wie es ist, selbst wenn mal kein Happy End auf kurze Distanz in Sicht ist. 

Dunja & Maik



Filmtipps zur Verbindung von Leben ∞ Tod:

 

Das Mysterium von LEBEN UND TOD


mit Deepak Chopra und Dr. Marilyn Schlitz

Viele Menschen fürchten sich vor dem Tod und möchten am liebsten gar nicht erst darüber nachdenken. Doch nicht immer ist uns ein Wegschauen möglich – vor allem dann nicht, wenn es unsere eigene Familie oder gar uns selbst betrifft. Diese preisgekrönte Dokumentation erforscht das Geheimnis von Leben und Tod aus unterschiedlichen Perspektiven, lässt Wissenschaftler, Philosophen und Weisheitslehrer zu Wort kommen ebenso wie Menschen die unmittelbar selbst betroffen sind. Menschen, die sich bewusst auf ihr eigenes Sterben vorbereiten, nehmen den Zuschauer mit auf eine Reise in die Unendlichkeit und einen Frieden, der im Außen nicht zu finden ist.

Sobald wir unsere Angst vor dem Sterben loslassen, eröffnet sich die Möglichkeit auf ein erfüllteres Leben im Hier und Jetzt.“ Trinity-Verlag

Buch zum Film: "Das Mysterium vom Leben und Sterben - Die Angst vor dem Tod verlieren und erfüllter leben"

www.trinity-verlag.de

www.deathmakeslifepossible.com

 

HIN UND WEG

mit Florian David Fitz, Julia Koschitz, Jürgen Vogel, Miriam Stein, Volker Bruch, Victoria Mayer, Johannes Allmayer und Hannelore Elsner

Jährlich gehen Hannes und seine Frau Kiki mit ihren engsten Freunden auf Radtour. Alles was zählt, ist die Zeit miteinander in dem so überladenen Alltag. Und so wundert sich auch niemand über den Vorschlag der beiden, in diesem Jahr nach Belgien zu fahren. Erst unterwegs erfahren die Freunde, dass Hannes an einer unheilbaren Nervenkrankheit leidet und das Ziel die Sterbehilfe ist. Diese Reise soll seine letzte sein – sein Wunsch: Von Freunden begleitet zu werden... Ein aufwühlender Film, der viel Gefühl freisetzt und zugleich erkennen lässt, wie kostbar das Leben und die Verbindung zu Mitmenschen ist.

HIN UND WEG ist (...) ein mutiger Film, der etwas wagt, das es so bisher noch nie auf der Leinwand gegeben hat." SWR 2

 

www.hinundweg-film.de

 

VERGISS MEIN NICHT

David zieht wieder zu Hause ein und übernimmt für einige Wochen die Pflege seiner demenzerkrankten Mutter Gretel, um seinen Vater Malte zu entlasten, der sich seit seiner Pension vor fünf Jahren um seine Frau kümmert. Während Malte in der Schweiz für ein paar Wochen neue Kraft tankt, versucht sich David als Pfleger seiner Mutter. Mit dem Einverständnis der Familie dokumentiert er seine Zeit mit Gretel: David ist plötzlich Sohn, Betreuer und Dokumentarfilmer in einer Person. Ihm gelingt es, mit seiner verwirrten Mutter wunderbar lichte Momente zu erleben. Sie verliert ihr Gedächtnis, ihren Sinn fürs Sprechen, aber sie gewinnt etwas anderes: eine entwaffnende Ehrlichkeit und Unschuld, gepaart mit überraschendem Wortwitz und weiser Poesie. Aus Gretels Krankheit entsteht ein Neuanfang und aus Davids biografischem Filmprojekt wird eine Liebeserklärung an das Leben und die Familie, ein Schlüssel zu seiner eigenen Geschichte.

Als meine Mutter ihr Gedächtnis verlor, entdeckte ich meine Eltern neu.“ David Sieveking

Das mutige, schmerzhafte und zärtliche Buch zum Film, ist ebenfalls erschienen. Realistisch und immer wieder humorvoll erzählt David Sieveking die bewegende Geschichte seiner an Alzheimer erkrankten Mutter. Eine Erzählung, die den Umgang mit dem Sterben nicht ausspart – und gerade deshalb voller Leben steckt.

www.vergissmeinnicht-film.de

 

HIMMELSKIND

mit Jennifer Garner und Kylie Rogers

HIMMELSKIND basiert auf der wahren Geschichte der Familie Beam, die um das Leben ihres Kindes bangt. Als beide Eltern von der unheilbaren Krankheit ihrer 10-jährigen Tochter erfahren, sind sie zunächst geschockt. Krampfhaft suchen sie nach Lösungen und beten zu Gott, dass ein Wunder geschehen mag. Und genau dieses trifft ein. Im Buch zum Film schreibt Christy Wilson Beam persönlich über die Heilungsgeschichte ihrer Tochter, die seit ihrem 5. Lebensjahr an einer Darmkrankheit leidet. Ihr Überleben lässt sich allein durch die Ernährung mittels Schläuchen sichern. Eines Tages fällt sie beim Spielen von einem Baum auf den Kopf und überlebt, wie durch ein Wunder, den gefährlichen Sturz. Danach ist sie geheilt und erzählt von ihrer Reise in den Himmel und zurück.

Der Erfahrungsbericht zur Heilung ihrer Tochter Annabel Beam aus Texas sorgt für Auf- und Ansehen und findet schlussendlich den Weg auf die große Leinwand, um von dort aus weitere Menschen zu inspirieren.

Buch zum Film: "Himmelskind - 
Ein kleines Mädchen reist in die Ewigkeit von Christy Wilson Beam"


www.himmelskind-film.de

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